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Samstag, 30. März 2013

Rififi am Karfreitag auf der Hardt

Am Karfreitag fiel zum wiederholten Male der letzte Schnee in diesem Winter. Da drängte sich die Frage auf, ob die Termine von Weihnachten und Ostern besser zukünftig getauscht werden sollten.


Doch nicht nur die Frage, haben wir noch oder schon wieder Winter, bewegte am Karfreitag sondern auch: Haben wir schon wieder Karneval?


Natürlich nicht - wie jedes Jahr spielte die italienische katholische Gemeinde den Weg Christi an Karfreitag nach. Nur diesmal im Schnee.

  

Wer nun den Grund erkennen mag, warum die Römer nie die Germanen in den nördlichen Gebieten unterwerfen konnten, irrt. Schließlich soll die Geschichte in weit südlicheren Gefielden spielen. Und so ist der diesjährige Aufzug der Römer wohl als Kompromiss zwischen Tradition (Sandalen) und witterungsangepasster Kleidung (Handschuhe und lange Unterwäsche) zu sehen. Die bevorstehende Kreuzigung dürfte da wohl nicht der alleinige Anlass sein, kalte Füße zu bekommen.


Doch auch diesmal ließ Jesus es sich nicht nehmen, sich im Gegensatz zu seinen Mitstreitern mit freiem Oberkörper kreuzigen zu lassen.


Die Ansagen von Jesus waren auf italienisch, so dass nicht zu verstehen war, ob er sich auch über das Wetter beschwert hat. Der Tod trat jedoch so geschwind ein, dass wir Erfrieren als Ursache ausschließen können.


Und um die zeitnahe Wiederauferstehung müssen wir uns auch in diesem Jahr sicher keine Sorgen machen.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Hardt im ersten Schnee und die Rache der Hardt

Nach dem Vorspiel am letzten Wochenende liegt am zweiten Adventswochenende die erste Schneedecke in Wuppertal in diesem Winter.
Der Botanische Garten auf der Hardt blieb wegen der Witterung geschlossen.
Die Sonne entschädigt mit einem schönen Farbenspiel, dass es so nur im Winter zu sehen gibt.
Auf den Hängen der Hardt tummelten sich reichlich Schlittenfahrer.

Auf der Nordseite der Hardt ist durch die neue Bebauung auf dem ehemaligen Jugend-Verkehrsübungsplatz ein Hang zum Rodeln weggefallen. Durch die Abgrabung ist in der letzten Woche der Hang dort abgerutscht.

Der neue Fußweg gleich hinter dem Zaun ist auf einigen Metern gleich mit abgegangen. Nicht ganz ungefährlich, was so einige "Bauexperten" dort treiben. Oder war es die unvermeitliche Rache der Hardt?

Dienstag, 18. September 2012

Tag des Geotops in der Hardthöhle

Am dritten Sonntag im September findet deutschlandweit der Tag des Geotops statt. Wie schon im letzten Jahr wurde in Wuppertal wieder das Tor zur unteren Hardthöhle geöffnet. Und wie im vergangenem Jahr war die Nachfrage so groß, dass die Termine schon frühzeitig ausgebucht waren, obwohl diesmal am Samstag und Sonntag Befahrungen angeboten wurden. Kein Wunder - die Hardthöhle ist als Großhöhle mitten in einer Großstadt besonders außergewöhnlich. Ansonsten nicht öffentlich zugänglich, konnten zum Tag des Geotops fast 100 Interessierte die Hardthöhle besuchen. Hubert Nobis von der Stadt Wuppertal und Martin Lücke von der Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt NRW e.V. unternahmen mit den Teilnehmern zunächst eine geologische Führung auf der Hardt. Anschließend folgten jeweils die vom Arbeitskreis Kluterthöhle e.V. (AKKH) betreuten Befahrungen der unteren Hardthöhle. Da der AKKH mit etlichen Mitgliedern präsent war, konnten die Besucher in kleinen Gruppen von 5-8 Personen durch jeweils 3 Höhlenforscher begleitet werden.

Die erste Gruppe am Samstag vor der Befahrung ...
... danach nicht mehr ganz sauber aber begeistert.
Die Besucher konnten sich vor und nach den Befahrungen umfangreich informieren.
Auch kleinere Kriechstrecken waren auf der Runde durch die untere Hardthöhle zu bewältigen.

Montag, 25. Juni 2012

Regenbogen über Wuppertal

Das Tiefdruckgebiet, das am Sonntag reichlich Regen brachte, hat uns am Abend bei tief stehender Sonne zumindest noch einen schönen Regenbogen beschert.